Features

Samstag 09:04 Uhr rbb Kultur

FEATURE

a-Moll Eine Annäherung auf weißen Tasten Von Philip Scheiner Regie: der Autor Produktion: ORF 2008

Samstag 09:05 Uhr Ö1

Hörbilder

Kevin Eine Jugend am Rande der Großstadt Feature von Massimo Maio Produktion DLR Kultur 2016 Es gibt einige Vorurteile zum Vornamen Kevin - neben Chantal und Justin vielleicht der am meisten vorbelastete Name. Doch Kevins können nichts dafür. Der Kevin in diesem Feature lebt vor allem noch in einer Gegend, die ebenso vorbelastet ist, in einem Plattenbau in Berlin-Hellersdorf, am östlichen Rand Berlins. Wo die Migrantenquote niedrig und die Arbeitslosenquote hoch ist. Hier ist er aufgewachsen und hier geht er zur Schule. Das Feature begleitet ihn durch seine Pubertät, in Jugendclubs, auf Fußballplätzen und bei Hip-Hop-Battles. Er liebt große Hamburger und schwarze Lederjacken, macht ein Praktikum als Hausmeister und wird sentimental als er seinen Vater nach zwölf Jahren wieder trifft. Diese Sendung ist Teil der Ö1 Initiative "Reparatur der Zukunft"

Samstag 09:05 Uhr MDR KULTUR

a-moll - Eine Annäherung auf weißen Tasten

Von Philip Scheiner (Übernahme) In der Musik ist a-Moll, mit C-Dur im Zentrum des Quintenzirkels, wie das Salz in der Suppe. Von der Barockzeit bis heute hat der Dreiklang a-c-e viele Deutungen über sich ergehen lassen und alle Moden überdauert. Wer anfängt Gitarre zu spielen, kommt ohne a-Moll nicht aus, mancher auch nicht darüber hinaus. Das außergewöhnliche Feature von Philip Scheiner wurde 2008 in der Kategorie Musik mit dem Prix Italia ausgezeichnet. In einem von der Schauspielerin Chris Pichler fulminant interpretierten Text und nie gehörten Klang- und Soundcollagen porträtiert das Feature jene Tonart, die von Musikfachleuten gerne als "die schlechteste Tonart" von allen bezeichnet wird: a-Moll. Der 1977 in Wien geborene Philip Scheiner absolvierte die Europäische Journalismus Akademie Krems/Donau und ist seit 1998 bei Ö1 als Autor, Sprecher, Regisseur und Komponist tätig. Scheiner, der auch Lyrik und Prosa veröffentlichte, wurde schon mit mehreren Preisen für Radio-Features ausgezeichnet, zuletzt mit dem Ake-Blomstrom-Award 2005. Regie: Philip Scheiner Produktion: ORF 2008 Sprecher: Chris Pichler (39 Min.)

Samstag 12:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Eine Frage des Anstands - Der englische Schriftsteller John le Carré Von Thomas David Aufnahme des WDR 2020 Der 1931 geborene britische Schriftsteller John le Carré ist seit fast sechzig Jahren ein scharfsinniger Zeitchronist und für viele seiner Leser der unangefochtene Meister des Agententhrillers. Mit "Federball" hat er gerade die aufregende Geheimdienstgeschichte zum Brexit geschrieben. Anlässlich der Veröffentlichung von "Federball", dem tatsächlich schon 25. Roman von John Le Carré, hat der Journalist Thomas David den inzwischen 88-jährigen Schriftsteller in London besucht. Wieder einmal steht der berühmte britische Geheimdienst im Mittelpunkt seiner Geschichte. Es geht um das Schicksal Großbritanniens und natürlich um Verrat. Hauptfigur ist ein in die Jahre gekommener britischer Agent, der vor dem Hintergrund der eskalierenden Brexit-Verhandlungen sich selbst Rechenschaft über seine persönliche Loyalität ablegt. Kurze Zeit vor dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union erzählt John le Carré, der mit bürgerlichem Namen David Cornwell heißt, von seinen europäischen Wurzeln und spricht über einen historischen Showdown, der für ihn nicht nur politische Fragen aufwirft, sondern auch nicht minder brisante Fragen nach dem persönlichen und politischen Anstand stellt. Wiederholung: So 15.04 Uhr

Samstag 13:05 Uhr Bayern 2

das ARD radiofeature

Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr

Samstag 14:05 Uhr BR-Klassik

Das Musik-Feature

Ohne sie hätte niemand von uns überlebt Alma Rosés Mädchenorchester von Auschwitz Von Arne Reul Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Anschließend: Viktor Ullmann: Streichquartett Nr. 3, op. 46 (Auryn-Quartett); Pavel Haas: Studie (Bayerische Kammerphilharmonie: Israel Yinon) Alma Rosé entstammt einer österreichischen Musikerfamilie. Ihr Onkel ist Gustav Mahler, ihr Vater Arnold Rosé, Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. Und auch Alma tritt in die musikalischen Fußstapfen des Vaters und wird Geigerin, aber sie geht ganz eigene Wege. So gründet sie in den 1920er Jahren ein Unterhaltungsorchester, das nur aus Frauen besteht und mit dem sie in ganz Europa konzertiert. Doch als sich das faschistische Deutschland 1938 Österreich einverleibt, ändern sich die Dinge schlagartig. Zwar gelingen Alma und ihr Vater die Flucht nach England, doch konzertiert Alma auch in Holland. Hier wird ihr mit dem Einmarsch der Nazis der Rückweg nach England versperrt und sie wird nach Ausschwitz verschleppt. Dort leitet sie bis zu ihrem Tod im April 1944 das "Mädchenorchester von Auschwitz". Aber die meisten anderen Musikerinnen überleben den Holocaust. "Ohne sie", so die Cellistin Anita Lasker-Wallfisch, "hätte niemand von uns überlebt".

Samstag 17:04 Uhr SR2 Kulturradio

FeatureZeit: Der Wahrheit verpflichtet

Ein Feature über den Machtverlust des Journalismus das ARD radiofeature Von Tom Schimmeck Viele Journalisten und ihre Medien sind mit wachsenden Zweifeln und offenem Hass konfrontiert. Was haben etablierte Medien selbst zu diesem Vertrauensverlust beigetragen? Die Auswirkungen auf öffentliche Meinung und Demokratie sind erheblich.Viele Journalisten und ihre Medien sind mit wachsenden Zweifeln und offenem Hass konfrontiert. Was haben etablierte Medien selbst zu diesem Vertrauensverlust beigetragen? Die Auswirkungen auf öffentliche Meinung und Demokratie sind erheblich.

Samstag 18:00 Uhr Bremen Zwei

ARD Radiofeature: Der Wahrheit verpflichtet. Ein Feature über den Machtverlust des Journalismus

Viele Journalisten und ihre Medien sind mit wachsenden Zweifeln und offenem Hass konfrontiert. Schon erklären Autokraten klassische Medien und ihre Macher zu "Feinden des Volkes". Mancherorts müssen Journalisten um ihr Leben fürchten, werden verhaftet oder ermordet - auch in Europa. Einen "weltweiten Angriff auf Journalisten und den Journalismus" diagnostiziert Arthur Gregg Sulzberger, Herausgeber der New York Times, "auf das Recht der Öffentlichkeit auf Information, auf demokratische Grundwerte, auf das Konzept der Wahrheit an sich". Wie kam es dazu? Was haben etablierte Medien selbst zu diesem Vertrauensverlust beigetragen? Zerstören Konkurrenzdruck und Sparzwang die Qualität ihrer Berichterstattung? Macht sie selbstverliebtes Storytelling, das auch vor Fälschungen nicht zurückschreckt, unglaubwürdig? Was ist wahr, was fake? Mit welchen Methoden werden Fakten überhaupt überprüft? In vielen Ländern verliert das Publikum zunehmend sein Vertrauen in die klassischen Medien. Längst bieten neue Plattformen, vor allem im Internet, "alternative Fakten", die perfekt auf Geist und Lebensgefühl ihrer jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten sind. Fakten werden dort gezielt durch Emotionen ersetzt, Wahlkämpfe per WhatsApp oder Facebook gesteuert. Das ARD radiofeature beleuchtet die Erosion medialer Wahrheit in Zeiten grassierender Empörung, viral verbreiteter Verschwörungstheorien und massenhafter Fälschung an konkreten Beispielen und lässt Journalisten aus aller Welt zu Wort kommen. Autor: Tom Schimmeck SWR 2020

Samstag 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Wirklichkeit im Radio Gar nicht so einfach, sich am Leben vorbeizuschleifen Von Andreas Schroth und Gabriele Thaler Regie: Götz Naleppa Ton: Gerhard Dönitz und Manfred Pickert Produktion: RIAS Berlin 1981 Länge: 54"13 Erich Graf, 85 Jahre alt, ist der letzte Scherenschleifer Berlins. Pfeifend zieht er durch die Hinterhöfe und bietet seine Dienste an. Seine Erinnerungen reichen bis in die Kaiserzeit. "Ich glaube, dass ich tatsächlich jetzt der letzte Scherenschleifer bin. Denn ich habe die letzten zwei Jahre so gut wie gar keinen mehr gesehen." Erich Graf, zum Zeitpunkt der Aufnahmen 85 Jahre alt, ist ein Relikt. Sein Beruf stirbt aus. Seine Erinnerungen reichen bis in die Kaiserzeit. Doch immer noch zieht er peifend durch Berliner Hinterhöfe und preist seine Dienste an. Das Stück über Erich Graf steht nicht nur für ein bewegtes Leben in vier deutschen Systemen, sondern auch für eine dokumentarische Tradition, die Unbekannten eine Stimme geben wollte. Gar nicht so einfach, sich am Leben vorbeizuschleifen

Freitag Sonntag